gutartige Geschwulst
akro: Spitze, hier Körperenden; mega: groß. Erkrankung, die durch übermäßige Ausschüttung von Wachstumshormon aus einem gutartigen Geschwulst der Hirnanhangdrüse hervorgerufen wird. Äußert sich u.a. in vergröberten Gesichtszügen sowie vergrößerten Händen und Füßen.
computergestütztes, röntgen-diagnostisches Verfahren zur Herstellung von Schnittbildern (Tomogramme) des menschlichen Körpers. Die Bilder errechnet der Computer mit Hilfe von Röntgenstrahlen, die durch die zu untersuchende Schicht hindurchgeschickt werden.
ältere Medikamentenklasse zur Behandlung der Akromegalie
nach innen (in das Blut) absondernd
besonders zielgerichtetes Strahlentherapie-Verfahren
Abk. für "Growth Hormone"; siehe Wachstumshormon
GH-Releasing Hormon. Das Hormon wird im Hypothalamus gebildet und aktiviert die Produktion von GH in der Hypophyse. Gegenspieler ist das Somatostatin.
diagnostische Methode zur Bestimmung einer übermäßigen GH-Konzentration im Blut und damit zum Nachweis der Akromegalie
deutsch: Hirnanhangdrüse. Kirschgroßes Organ, unterhalb der Gehirnbasis gelegen. Erfüllt wichtige Funktion in der Hormonbildung und Regulation des Hormonhaushalts des Menschen.
Teil des Zwischenhirns; wichtige Steuerzentrale für Regulationsvorgänge im Organismus, inkl. Hormonhaushalt. Vom Hypothalamus werden Faktoren (Releasing Hormone, Inhibiting Factors = hemmende Faktoren) ausgeschüttet, welche die Freisetzung bzw. Hemmung von Hormonen in der Hypophyse verursachen.
Abk. für Insulin-like Growth Factor 1. Das Wachstumshormon GH vermittelt viele seiner Wirkungen im Körper, indem es die Ausschüttung von IGF-1 in der Leber anregt.
Verabreichung eines Medikamentes mittels Kanüle und Spritze
i.m.; in den Muskel
Druckschädigung des mittleren Handnervens mit der Folge von Schmerzen, Missempfindungen und Muskelschwäche im Bereich der betroffenen Hand; bei Akromegalie vornehmlich durch Schwellung der Sehnen und Sehnenscheiden in Nachbarschaft des mittleren Handnervens ausgelöst.
Botenstoff, der spezifisch an einen Rezeptor auf der Zelloberfläche bindet
besonders zielgerichtetes Strahlentherapie-Verfahren
o. a. Kernspintomographie. Bildgebendes, diagnostisches Verfahren, welches sich der elektromagnetischen Schwingung von Gewebsbestandteilen in einem künstlich erzeugten Magnetfeld bedient. Sie liefert Bilder mit sehr hoher Auflösung, insbes. von Strukturen im Schädelinneren.
großer Hyphophysentumor, d.h. Durchmesser größer als 1 cm
kleiner Hyphophysentumor, d.h. Durchmesser kleiner als 1 cm
Symptom, das durch Akromegalie hervorgerufen werden kann und das sich in kurzen Atempausen während des Schlafes und Schnarchen äußert
somatotropes Hormon; siehe Wachstumshormon (GH)
s.c.; unter /in die Haut
durch die Nase und Keilbeinhöhle (Sinus sphenoidalis) durchgeführte Operation
gleichbedeutend mit somatotropes Hormon (STH), engl. "Growth Hormone" (GH). Regelt das Wachstum im Kindesalter und erfüllt auch beim Erwachsenen wichtige Funktionen im Fett-, Zucker- und Eiweiß-Stoffwechsel. Die Ausschüttung von GH aus der Hirnanhangdrüse wird normalerweise durch einen Regelkreis reguliert. Bei der Akromegalie kommt es zu einer unregulierten, übermäßigen Produktion von GH.