
Bei der Akromegalie kommt es durch eine krankhafte Vergrößerung der Hirnanhangsdrüse zu einer vermehrten Produktion von Wachstumshormon. Dies führt bei Erwachsenen zu einem Wachstum der "Körperenden" (griechisch: Akros = Spitze) wie z. B. Händen und Füßen, Nase und Kinn. Neben der psychischen Belastung durch das veränderte Erscheinungsbild, kann beispielsweise ein Wachstum der Zunge auch zu Sprach- und Schluckstörungen führen oder das Wachstum des Kiefers zu Zahnfehlstellungen. Die Beteiligung des Herz-Kreislaufsystems und Veränderungen an Knochen und Gelenken beeinträchtigen die Betroffenen oft stark.