
Bei der Akromegalie bildet ein gutartiger Tumor der Hirnanhangsdrüse Wachstumshormon. Bei Kindern und Jugendlichen führt dies zu einem abnormen Größenwachstum, bei Erwachsenen zum Wachstum von Händen und Füßen und inneren Organen. Die Erkrankung entwickelt sich schleichend und wird oft erst spät diagnostiziert. Bei drei Vierteln der Patienten kann der Tumor operativ entfernt werden. Ist er jedoch zu groß, wird der schädigende Einfluss des Wachstumshormons medikamentös unterdrückt. Eine weitere Möglichkeit ist die Bestrahlung des Tumors.